Gemeinsam im Advent
Ein Angebot der Karl-Friedrich-Gemeinde
Schön, dass Sie hier sind!

Wenn Sie diese Seite lesen, haben Sie wahrscheinlich eine unserer “Lichtertüten” bekommen.

Wir haben diese Tüten gemacht, um Ihnen in der Adventszeit ein Zeichen zu geben, dass wir in Gemeinschaft sind, auch wenn wir uns nicht treffen dürfen. Unser digitales Zeitalter ermöglicht uns neue alternative Formen der Begegnung, und diese möchten wir gern nutzen.

Sie finden in Ihrer Lichtertüte eine Kerze für die Winterabende im Advent, Tee und Schokolade für die Gemütlichkeit, Impulse für Lieder in der Adventszeit, und schließlich das Weihnachtsevangelium für das Fest, auf das wir im Advent hin sehen und hin gehen.

Auf dieser Seite möchten wir diesen kleinen Beigaben noch etwas mehr Gestalt verleihen.

Und auch wenn Sie keine Lichtertüte haben, finden Sie hier ein paar Adventsimpulse auf Weihnachten zu.

Lieder zu Advent & Weihnachten

Eine kleine Auswahl zum Anhören und Mitsingen

Die Nacht ist vorgedrungen

Der Text stammt von Jochen Klepper,
die Melodie von Johannes Petzold.

1) Die Nacht ist vorgedrungen,
der Tag ist nicht mehr fern!
So sei nun Lob gesungen
dem hellen Morgenstern!
Auch wer zur Nacht geweinet,
der stimme froh mit ein.
Der Morgenstern bescheinet
auch deine Angst und Pein.

2) Dem alle Engel dienen,
wird nun ein Kind und Knecht.
Gott selber ist erschienen
zur Sühne für sein Recht.
Wer schuldig ist auf Erden,
verhüll nicht mehr sein Haupt.
Er soll errettet werden,
wenn er dem Kinde glaubt.

3) Die Nacht ist schon im Schwinden,
macht euch zum Stalle auf!
Ihr sollt das Heil dort finden,
das aller Zeiten Lauf
von Anfang an verkündet,
seit eure Schuld geschah.
Nun hat sich euch verbündet,
den Gott selbst ausersah.

4) Noch manche Nacht wird fallen
auf Menschenleid und -schuld.
Doch wandert nun mit allen
der Stern der Gotteshuld.
Beglänzt von seinem Lichte,
hält euch kein Dunkel mehr,
von Gottes Angesichte
kam euch die Rettung her.

5) Gott will im Dunkel wohnen
und hat es doch erhellt.
Als wollte er belohnen,
so richtet er die Welt.
Der sich den Erdkreis baute,
der lässt den Sünder nicht.
Wer hier dem Sohn vertraute,
kommt dort aus dem Gericht.

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In dieser Aufnahme sehen Sie den Liedtext auch in Gebärdensprache.
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Celtic Advent Carol

Dieses Lied, komponiert von David Angerman, haben wir Anfang 2011 bei uns in der Gemeinde gesungen und aufgenommen.

Be not afraid, I bring you good news,
the saviour is coming in glory to you.
He shall be called: God’s Holy One.
Will you be ready for him when he comes?

Light the candle, Jesus is coming.
Open your hearts, prepare Him the way.
Sleepers awake, for soon is the dawning.
He will turn night into glorious day…

Be of good cheer and put away fear,
the light now is coming to dry every tear.
God now with us, God’s perfect son. Will you be ready?…

Veni Emmanuel, Captivum solve Israel.

Jesus is coming. Could he be coming today?…

Light the candle, Jesus is coming.

Fürchtet euch nicht, ich bringe Euch gute Nachricht,
der Retter kommt in Herrlichkeit zu Euch.
Er soll genannt werden: Gottes Heiliger.
Werdet Ihr bereit für ihn sein, wenn er kommt?

Entzündet die Kerze, Jesus kommt.
Öffnet Eure Herzen, bereitet Ihm den Weg.
Schlafende erwacht, denn die Dämmerung ist nah.
Er wird die Nacht in einen herrlichen Tag verwandeln…

Seid guten Mutes und vertreibt die Angst,
Das Licht kommt jetzt, um jede Träne zu trocknen.
Nun ist Liebe mit uns, in Gottes Sohn. Wirst du bereit sein?…

Komm, Immanuel. Befreie Israel aus der Gefangenschaft.

Jesus kommt. Könnte es heute sein? …

Zündet die Kerze an.

Jesus kommt.

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Sie finden unser Video auch hier.

Es kommt ein Schiff, geladen

Eines der ältesten deutschsprachigen Weihnachtslieder. Die Wurzeln dieses Advents-Chorals gehen bis ins 15. Jahrhundert zurück.

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Stille Nacht

Ein “Klassiker”, der sicher jeder kennt und mancher vielleicht mitsingen oder mitsummen mag.

Stille Nacht, heilige Nacht,
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf’ in himmlischer Ruh’,
Schlaf’ in himmlischer Ruh’!

Stille Nacht, heilige Nacht,
Hirten erst kundgemacht!
Durch der Engel Halleluja
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter, ist da!
Christ, der Retter, ist da!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb’ aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund’,
Christ, in deiner Geburt!
Christ, in deiner Geburt!

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Die Weihnachtsgeschichte

nach dem Lukasevangelium Kapitel 2, Verse 1-20

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.
Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.

Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,  damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.  Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.  Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.  Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.  

Und der Engel sprach zu ihnen:

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;  

denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:  

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.  Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.  Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.  Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.